
Arbeitsweise & Haltung
Anerkennung
Das Institut Gewaltberatung, Prävention ist eine vom Schweizerischen Fachverband für Gewaltprävention (Solvio) anerkannte Institution für die Beratungen von Menschen mit gewaltausübendem Verhalten.
Diese Anerkennung bestätigt die fachliche Ausrichtung, die methodische Qualität sowie die verbindliche Haltung in der Arbeit mit Gewalt, Eskalation und Grenzverletzungen.
Grundlagen der Arbeit – Hamburger Modell (GHM)®
Das Arbeitskonzept bildet die Grundlage für meine Beratungs-, Präventions- und Bildungsarbeit mit Einzelpersonen, Familien, Gruppen, Organisationen und Fachstellen.
Die Arbeit orientiert sich an den bewährten Grundlagen des Hamburger Modells (GHM)® und wird durch weitere fachlich fundierte Ansätze ergänzt. Im Zentrum steht nicht die Bewertung von Personen, sondern das Verstehen und Verändern von Eskalations- und Gewaltdynamiken.
Die Arbeit orientiert sich an den bewährten Grundlagen des Hamburger Modells (GHM)® und wird durch weitere fachlich fundierte Ansätze ergänzt. Im Zentrum steht nicht die Bewertung von Personen, sondern das Verstehen und Verändern von Eskalations- und Gewaltdynamiken.
Zentrale Themen der Gewaltberatung (GHM)®
- Entwicklung von Empathie und einer klar ablehnenden Haltung zur Gewalt
- Übernahme der Verantwortung für das eigene Handeln und Denken (Selbstverantwortung)
- Verstehen der eigenen Gewaltdynamik auf Opfer- und Täterseite (Gewaltkreislauf)
- Wahrnehmung eigener Grenzen Möglichkeiten und innere Zustände (Selbstwahrnehmung)
- Wahrnehmen und Respektieren der Grenzen anderer (Fremdwahrnehmung)
- Vertrauensaufbau und – wo möglich – Formen der Wiedergutmachung
- Gestaltung von Beziehungen und Kontakt (Kontaktgestaltung)
- Entwicklung von Strategien zur Konflikt- und Krisenbewältigung (Konflikt- und Krisenkompetenz)
Was das für Ratsuchende, Teilnehmende und Fachpersonen konkret bedeutet
Für Ratsuchende, Teilnehmende und beteiligte Fachpersonen bedeutet dieses Arbeitskonzept vor allem Orientierung und Klarheit. Eskalation und Gewalt werden nicht bagatellisiert, aber auch nicht vorschnell moralisch bewertet oder individualisiert. Stattdessen werden sie als Ausdruck von Überforderung, ungelösten Konflikten und festgefahrenen Dynamiken verstanden.
In Beratung, Prävention und Bildungssettings geht es darum, eigenes Verhalten nachvollziehbar zu machen, Verantwortung zu übernehmen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln. Persönliche Grenzen werden ernst genommen – ebenso wie die Verantwortung für das eigene Handeln.
Veränderung geschieht schrittweise – in individuellen Prozessen ebenso wie in Gruppen oder Organisationen. Ziel ist es, Eskalationen zu unterbrechen, Sicherheit herzustellen und Beziehung wieder möglich zu machen: zu anderen und zu sich selbst.
Prävention entsteht dort, wo Veränderung möglich wird.